BÜCHER

Für die Sonne

Der zweite Roman erscheint im Herbst 2026. Erstmals erhältlich bei der 2. Vorarlberger Buchmesse am 05. September 2026 in Dornbirn, am Stand der Literatur Vorarlberg.

Erstlesung: 27. November 2026, Stadtbücherei Dornbirn, 16–18 Uhr
Lesung: 05. Dezember 2026, Café Analog Feldkirch, Einlass 19.30 Uhr

Werkstattnotiz: Also letztens, da habe ich zweieinhalb Stunden Apostrophen korrigiert.


Ein Goldhügel im Gaumen

Cover „Ein Goldhügel im Gaumen“

Roman, 114 Seiten. Edition fabrik.transit, Wien 2024. ISBN 978-3-903267-67-1.

Eine junge Frau fährt mit dem Auto nach Innsbruck, um dort ihre letzte Prüfung im Bachelorstudium zu bewältigen: die Lateinergänzungsprüfung. Ihr Plan ist es, nach dem Absolvieren der Prüfung für ein paar Tage irgendwohin zu fahren, um dort – hoffentlich – abschalten zu können und ihrem Drang, dem Schreiben, nachzugehen. Am Abend nach der Prüfung bleibt sie vorerst in Innsbruck und übernachtet bei Freunden. Am nächsten Tag reist die junge Frau mit ihrem Auto nach Amerang, wo sie ein kleines Zimmer gebucht hat. Die junge Frau verbringt drei volle Tage im Landkreis Rosenheim, erkundet dort die idyllische Gegend, macht Ausflüge und versucht zu entspannen. Doch stattdessen schleichen sich alte Gedankenmuster, welche die Frau mit einer schweren Zeit verbindet, ein. Die junge Frau wartet sehnlich auf ein positives Ergebnis der Lateinprüfung.

„Danke Cinquecento, du warst mir ein treuer Begleiter.“ – Tina Strohmaier widmet dieses Buch ihrem weißen Fiat 500, den sich kurz nach Ende des Schreibprozesses von diesem Buch verkauft hat. „Ein Goldhügel im Gaumen“ ist somit ein zeitgenössisches Werk, das, aufgrund der Klimakrise, ein umstrittenes, aber nicht ungewöhnliches, Verhalten aufzeigt: Lifestyle Autofahren / Roadtrip. Diesen Diskurs möchte sie mit dem Buch vorantreiben. Ebenfalls hat die Autorin einen Apfelbaum gepflanzt, um der Umwelt verbrauchte Ressourcen zurückzugeben.

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Stimmen zum Buch

Den Spannungsbogen stricken die Aufs und Abs ihres Lebens. Dieses Stilmittel ist alles andere als monoton. Vielmehr ist es eine abwechslungsreiche Welt im Kopf der Protagonistin, die tief in ihr Leben blicken lässt. (…) Dabei spielt sie immer wieder mit dem Dialekt, mixt Jugendsprache und Anglizismen dazu und serviert einen bunten Sprachcocktail.

Marion Hofer, Vorarlberger Nachrichten, 10./11. Mai 2025 · Vollständige Rezension

Du hältst aber den roten Faden fest in der Hand, da ist ein Verwandlungs-, Aufmerksamkeits-, Erinnerungs-, kurz: Lebenswille, der aus dem autobiographischen Labyrinth und dem gerade Gegenwärtigen herausführt.

Willibald Feinig, Übersetzer, Herausgeber und Lyriker, April 2025 · Vollständige Rezension

Trotz vieler ernster Themen und einem inneren Monolog, der nie abzubrechen scheint, liefert der Roman auch schöne, helle Momente. (…) Außerdem ist der authentische Vorarlberger und später bairische Regionaldialekt eine Besonderheit.

Tobias Thomas March, Autor und BÖS-Rezensent, November 2024 · Vollständige Rezension

Eine farblich verfremdete Landschaft ziert die Buchdecke und weist damit dezent auf die natürlich subjektive Wahrnehmung der Erzählerin hinsichtlich ihrer Umgebung hin. Ein Goldhügel im Gaumen ist nicht nur inhaltlich, sondern auch von der Buchgestaltung her ein gelungenes Debüt.

Klaus Ebner, Schriftsteller, Übersetzer und Rezensent, November 2024 · Vollständige Rezension

Dein nahbarer und einzigartiger Schreibstil, und auch die Geschichte selbst. Sie rief Erinnerungen an meine Studienzeit in Innsbruck hoch. Der Druck, die Ungewissheit, aber auch die Freiheit, wie bei einem Roadtrip.

Gudrun Martha Fina, Autorin aus Vorarlberg, 26. September 2025

Dein Stil, Tina, ist sehr beschreibend. Mit etwas Fantasie sitzt man mit dir im Auto nach Innsbruck zu deiner Lateinprüfung, was deine Texte so persönlich und einzigartig macht.

Leonie Riedmann, Poetry Slammerin und Jugend-Literatin, 26. April 2025. Entstanden im Schreibworkshop für Jugendliche im Bregenzerwald zum Thema „Stil“, betreffend den Buchanfang.

Material zum Buch

Latein-Lernmaterial: Prüfungstext Seite 114 und Seite 115. Lösungsvorschläge bitte per E-Mail anfragen.

Playlist zum Buch: „Der Kommissar“ und „Jeanny“ von Falco, „Wildest Dreams“ von Taylor Swift, „Vo Mello bis ge Schoppornou“ von HMBC, „Fürstenfeld“ von S.T.S., „Ya Denya“ von Nordo, „Ecce homo que est faba“ von Geek Music.


Weitere Veröffentlichungen

Weiße Margeriten in der Menge

Sommer 2025 — S. 4–6 (19 S.). TRADENT Nr. 3: Zeit. Das einfache Schreiten in einen komplexen Raum. Zeitschrift Hägi Wendls, Hrsg. Johannes Lampert.

TRADENT Nr. 3: Zeit

Der dritte Tradent ist ein einfaches Schreiten in einen komplexen Raum. Überall greifen die Zahnräder ineinander, die Lebensansprüche schnappen von hinten das Hemd, das vom Gerenne weht. Dazu verfangen sich das Befinden und die Muße dermaßen ineinander, dass sich das Gefühl für Notwendigkeit und Stille aufzulösen doht. Die Zeit ist eine alte Erfindung. Sie begleitet uns am Ende des Schlafens, wenn die Hand nach dem Wecker greift, just bevor er losgeht. Sie ist: Der Moment vor dem Moment. Während wir einfach nur dastehen, zieht sie uns den Boden unter den Füßen weg. Sie macht uns taumeln. Und: Sie schenkt uns jede einzelne Sekunde. (Hrsg. J. Lampert)

Du bist die Bewegung in den Worten, das sichtbare Verschmelzen der Person mit der Sprache und die Schrittmacherin in das Gutwerden.

Johannes Lampert, Herausgeber, über den Text

Zweite Nabelschnur

September 2025 — S. 24/25 (43 S.). Andelsbuch informiert, Nr. 167. Interview mit Lyrics.

Schmuckkette Adora, unbezahlbar

Mai 2025 — Für alle Mütter und alle, die Frauen unterstützen wollen. S. 92–95 (136 S.). V#41: Vorbilder. Vorarlberger Zeitschrift für Literatur, Hrsg. Luna Morgana Levay & Jürgen-Thomas Ernst. ISBN 978-3-903240-63-6.

Cover V#41: Vorbilder

Sie steht an der Bushaltestelle im Vorderland. Das Leben, Busse und gewöhnliche Menschen ziehen an ihr vorbei. Ihr Freund hatte ihr eine Schmuckkette gekauft, von der aus eine besondere Magie ausgestrahlt wird: Schönheit. Sie denkt daran, wie ihr Leben verlaufen wäre, hätte ihre Mutter eine Adora getragen. Dann wäre sie ein positives Vorbild gewesen. Die gewöhnlichen Menschen steigen in die Busse ein. Die Frau wünscht ihnen, dass zuhause jemand auf sie warten wird und alle Menschen den unbezahlbaren Liebesschmuck in ihren Leben erhalten.

Eine andere Sprache

Oktober 2022 — S. 84–86 (89 S.). V#38: Täuschung. Vorarlberger Zeitschrift für Literatur, Hrsg. Erika Kronabitter & Amos Postner. ISBN 978-3-903335-26-4.

Cover V#38: Täuschung

Die V#38 Täuschung wurde von Erika Kronabitter und Amos Postner herausgegeben. Sie erschien im Oktober 2022.

Auszug aus dem Vorwort der Herausgeber*innen: „Inhaltlich setzt die V#38 auf ein altes Thema der Literatur: jenes der Täuschung. Literatur wird und wurde immer schon der Vorwurf der absichtlichen Täuschung gemacht – etwa in Platons Politeia. Täuschung ist aber auch ein zeitloses literarisches Motiv, das in ganz unterschiedlichen Facetten – Betrug, List und Irrtum seien als Beispiel genannt – in Erscheinung tritt und mit Sicherheit auch seinen Beitrag zur Geburt des modernen Romans geleistet hat. Täuschung verweist allerdings auch auf ihr Gegenteil: auf die ungetrübte Wahrheit. Beide – Täuschung und Wahrheit – haben zudem gegenwärtig politisch Hochkonjunktur (Stichwort ‚Fake News‘), werfen aber auch Fragen hinsichtlich privater Beziehungen auf.“ Zur Ausgabe

Weitere Arbeiten

  • September 2025 — Rezension: Tina Strohmaier liest „Der Bademeister ohne Himmel“ von Petra Pellini. Rezension lesen
  • April 2023 — Tafelplatz in Leichter Sprache. Zwei Gedichte in Leichter Sprache. Hintergrund: Ein inklusiver, EU-geförderter Literaturwanderweg ohne vereinfachte Texte? Ein inklusiver Literaturwanderweg braucht Texte in Leichter Sprache. Initiatorin der Leichten Sprache für „Stille Laute“.

Textkunst & Ausstellung

07. Dezember 2024 – 25. Jänner 2025 — Fragmente des Seins. Vier bildnerische Künstlerinnen, eine konzeptuelle Textkünstlerin. 16 Textfragmente auf A3, Druck auf nachhaltigem Karton, seitliche Sichtbarkeit. Kukuphi Bludenz. Einladungskarte als PDF

Einladungskarte zur Ausstellung „Fragmente des Seins“

Über Textkunst hängen zeitgenössische Gedanken auf der Grundlage eines thematischen Aktualitätskriteriums in textlich-sprachlicher Form im Ausstellungsraum. Die Künstlerin bringt Lexeme, variative Satzarten, grammatikalische Strukturen und lyrische Prosa zwischen die gleichwertige bildnerische Kunst. Dabei wird der Künstlerins Faible für Struktur, Gliederung und Ordnung sichtbar.

Der Keim der Konzeptidee war aus äußeren Umwelteinflüssen entsprossen, welcher während der künstlerischen Schaffensphase gedieh und sich zu einem unvollendeten Sein bewegte. Die Grenzen zwischen Kunst und Sprache, Thematik und Flexibilität werden unwillkürlich aufgespürt.

Textreihe: Awareness (1/16), Sprachpopulismus (2/16), Schule & System (3/16), Vom Gasthausleben (4/16), Sterne über dem O-ste(r)n (5/16), Fliegend (6/16), Kinder vom Müll schützen (7/16), Manifestieren (8/16), Auf Deutsch gseyt (9/16), Wenn wir untergehen (10/16), Die Gesprächswelle (11/16), Dystopie? (12/16), Ein Leben offline (13/16), Bäuerin & Sein (14/16), Familie Sein (15/16, persönliches Eigentum), Just be old (16/16).

Einzelne Arbeiten sind erhältlich: € 150 pro Stück, Anfrage an sigrid@fritsche.bz